World Health Organization · 2026-01 · Deutsch

LA88.41 Perimembranöser zentraler Ventrikelseptumdefekt

WHO ↗

Die deutsche Ausgabe ist eine WHO-Vorabversion.

Offizielle ICD-11-MMS-Tabelle der WHO. Diese internationale Klassifikation ist von der US-amerikanischen ICD-10-CM getrennt. Vollständige Hinweise und Postkoordination finden Sie im WHO-Browser.

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Kodierhinweise · WHO

Obwohl er am besten dazu verwendet wird, einen perimembranösen Defekt zu beschrieben, der sich zentral an der Basis des rechten Ventrikels öffnet, kann dieser Begriff auch zur Kodierung perimembranöser Defekte mit Erweiterung in Richtung Ein- oder Ausflusstrakt verwendet werden. Es wird jedoch empfohlen, für die Kodierung der letztgenannten Läsionen nach Möglichkeit die genaueren Begriffe zu verwenden. Dieser Kode wird von einigen als Synonym für perimembranöse, konoventrikuläre, Typ 2 oder paramembranöse Defekte verwendet. Er sollte auch nicht zur Kodierung eines ventrikulären Einlassseptumdefekts oder des so genannten Ventrikelseptumdefekts vom Typ des Atrioventrikularkanals verwendet werden. Für die Kodierung dieser Entitäten gibt es spezifischere Begriffe. Der Begriff wird von einigen verwendet, um einen isolierten perimembranösen Ventrikelseptumdefekt ohne Ausdehnung zu beschreiben, obwohl es unwahrscheinlich ist, dass perimembranöse Defekte ohne einen Defekt ihrer muskulären Begrenzung existieren. Der konoventrikuläre Ventrikelseptumdefekt mit Malalignment sollte als Auslassdefekt kodiert werden, ebenso wie der perimembranöse Defekt, der sich zum Ausflusstrakt des rechten Ventrikels hin öffnet. Bei allen perimembranösen Defekten besteht jedoch ein Teil der Ränder aus einer fibrösen Kontinuität entweder zwischen den Segeln einer atrioventrikulären und einer arteriellen Klappe oder, im Falle eines rechten Doppelaustromventrikels oder eines Überreitens der Trikuspidalklappe, aus einer fibrösen Kontinuität zwischen den Segeln der Mitral- und der Trikuspidalklappe. Solche Defekte können sich auch zu einem zu beiden großen Arterien in Bezug stehenden ("doubly-committed") und juxtaarteriellen Defekt (konale Septumhypoplasie) ausweiten, wenn zwischen den Klappensegeln der Arterienklappen eine fibröse Kontinuität besteht oder eine gemeinsame Arterienklappe vorhanden ist. Für diese Varianten gibt es spezielle Kodes, die idealerweise nicht mit diesem Begriff kodiert werden sollten.

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